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Neue Messe Karlsruhe
Salzburg Arena
Messe Frankfurt - Halle 11 und Portalhaus
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  • Deutschland

    Neue Messe Karlsruhe

    Neue Messe Karlsruhe


    Projektdaten

    • Standort: Karlsruhe/Deutschland
    • Bauherr: Karlsruher Messe- und Kongress GmbH
    • Architektur: Gerber Architekten
    • Leistungsumfang WIEHAG:
      • 80 m frei gespannte Bogenträger für 1 Ausstellungs- und 3 Messehallen
      • insgesamt 6.500 m³ BSH (Fichte)
    • Fotos: Karlsruher Messe- und Kongress GmbH, WIEHAG

     

    Projektbeschreibung

    Mit einer freitragenden Spannweite von je 80 Meter und einer Länge von je 170 Meter überdachen die vier Hallen eine Gesamtfläche von ca. 55.000 m². Dies entspricht einer Fläche von ca. 10 Fußballfeldern. Um diese enorme Fläche zu überspannen, wurden 6.500 m³ Brettschichtholz verbaut. Die Einzelbauteile hatten eine Breite von bis zu 54 cm, eine Höhe bis 110 cm und eine Bogenlänge von ca. 42 m. Diese Bogenhälften wurden dann bei der Montage paarweise zusammengefügt. um somit die Breite der Hallen von 80 m zu überspannen. Es folgten Bogen für Bogen, bis jeweils die Hallenlängen von 170 m (je Halle) überdacht waren.

    In weiterer Folge wurde neben der Tragkonstruktion auch noch die gesamte Untersicht der Hallen mit WIEHAG Bioline 3-Schicht-Massivholzplatten ausgeführt.

    Durch die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffes Holz konnte eine Gesamtemission von ca. 23.000 Tonnen CO2 gebunden bzw. verhindert werden. Zur Verdeutlichung: in Österreich beträgt der jährliche CO2 – Ausstoß pro Kopf ca. 8,7 Tonnen, d.h. die verhinderte CO2 - Emission erreicht eine vergleichbare Größenordnung, die auf 2.600 Bürger entfallen würde. Für diese Leistung wurde das Projekt 2005 mit dem Energy Globe ausgezeichnet.

  • Österreich

    Salzburg Arena

    Salzburg Arena


    Projektdaten

    • Standort: Salzburg/Österreich
    • Bauherr: Messezentrum Salzburg GmbH
    • Architektur: KSP Engel und Zimmermann
    • Leistungsumfang WIEHAG:
      • bogenförmige Zweigelenkbinder mit 78 m freier Spannweite
    • Fotos: WIEHAG, Andreas Hauch

     

    Projektbeschreibung

    Die Entscheidung für ein Hallendach aus Stahl war schon gefällt, der ganze Stahlbeton-Unterbau auf diese Dachpläne hin konzipiert. WIEHAG wies nach, dass eine Dachkonstruktion aus Holz günstiger ist, inklusive aller Umplanungen, und erhielt den Auftrag.

    Das Tragwerk der Multifunktionsarena besteht aus einer zweiachsig gekrümmten Leimholzkonstruktion, wobei parallel symmetrische Brettschichtholz-Bogenbinder das primäre Tragwerk bilden. Zusammen mit den quer verlaufenden Nebenträgern ergibt sich eine kuppelförmige Struktur, die wie ein Parabolspiegel den Blick auf die Bühne bzw. das Spielfeld hin fokussiert. 

    Die Hauptragstruktur der Kuppel liegt in Richtung der Hauptbinder. In Hallenlängsrichtung durfte wie im Stahlbau die Bogentragwirkung nicht aktiviert werden. Es handelt sich somit um ein ebenes Tragverhalten der Konstruktion. Eine besondere Herausforderung war es, die bereits auf den Stahlbau abgestimmten Auflager im Holzbau so zu gestalten, dass keine Änderung des Massivbaues erforderlich war. In den Auflagerbereichen ist die Konstruktion so ausgebildet, dass die Ringkräfte mit bis zu 1800 KN aufgenommen werden können.

    Die gesamte Konstruktion und Fertigung des Holztragwerks erfolgte mit Hilfe eines dreidimensionalen CAD-Modells. Die Geometrie erlaubt nur jeweils zwei gleiche Binder und nur jeweils vier gleiche Nebenträger. Dies erforderte nicht nur eine sehr exakte, rechnergestützte Fertigung sondern auch eine entsprechende Montagelogistik.

    Die Montage des Tragwerks erfolgte in 7 Wochen bis Januar 2003. Die Binder wurden in zwei Teilen gefertigt und als Schwertransport auf die Baustelle geliefert. Die Binderhälften wurden von den Fußgelenken her mit Autokränen aufgerichtet. Der Stoß am Scheitelpunkt wurde kraftschlüssig ausgeführt und bildet nach der Montage kein Gelenk. Das erste Bogenpaar wurde im Verband mit seinen Querträgern aufgerichtet, um eine gute Aussteifung bereits während der Montage zu gewährleisten. Nach Montage der Nebenträger konnte das Trapezblech aufgelegt werden und der Einbau des Dachaufbaus beginnen.

    „Die Arena spielt alle Stückeln“, verkündete stolz das Land Salzburg am Ende des Jahres 2003. Eineinhalb Jahre nach Baubeginn wurde die Multifunktionshalle der Messe Salzburg im Dezember 2003 mit einem Stück der Wiener Philharmoniker eröffnet - ein hörbares Signal dafür, dass die Salzburgarena selbst höchsten akustischen Anforderungen gewachsen ist. Die maximale Kapazität der Salzburgarena beläuft sich auf etwa 6.800 Sitzplätze.

  • Deutschland

    Messe Frankfurt - Halle 11 und Portalhaus

    Messe Frankfurt - Halle 11 und Portalhaus


    Projektdaten

    • Standort: Frankfurt am Main/Deutschland
    • Bauherr: Messe Frankfurt GmbH
    • Architektur: Hascher Jehle Architektur
    • Leistungsumfang WIEHAG:
      • 12 Fachwerkbinder mit 78 m freier Spannweite und zusätzlich je 19,40 m Dachauskragung
      • insgesamt 2.600 m³ BSH (Fichte)
    • Fotos: Messe Frankfurt GmbH, Svenja Bockhop

     

    Projektbeschreibung

    Die 30 Meter hohe Messehalle 11, die nach den Entwürfen des Berliner Architekturbüros Hascher Jehle gebaut wurde, bietet auf zwei Ebenen über 23.000 m² Ausstellungsfläche.

    Die Dachkonstruktion besteht aus 12 Holzfachwerkbindern mit Zugdiagonalen aus Stahl im Innenbereich der Halle und reinen Holzfachwerken mit Stabdübel-Schlitzblech-Verbindungen im spitz zulaufenden Dachrand. Die 78 m frei gespannten Fachwerkbinder, die zusammen mit 2x 19,40 m Dachauskragung eine Gesamtlänge von 116,80 m besitzen, sind eine Meisterleistung des WIEHAG-Ingenieurholzbaus. Die Fachwerkbinder haben einen Achsabstand von 10,4 m und sind über Holzbalken im Obergurtbereich miteinander verbunden. Das weit auskragende Dach, mit einer Länge von 200 m, scheint als horizontale Platte über dem Baukörper zu schweben. Es wurden für die hölzerne Dachkonstruktion ca. 2600 m³ Brettschichtholz verarbeitet.

    Die neue Messehalle 11, für die die Messe Frankfurt GmbH rund 170 Mio. EUR investierte, wurde zur IAA im September 2009 erstmals in Betrieb genommen und startete gleich mit einem Highlight: Die BMW-Group präsentierte sich erstmals mit ihren drei Marken BMW, MINI und Rolls-Royce "unter einem Dach" und das Motto "Freude am Fahren" wurde wortwörtlich umgesetzt. Die Besucher konnten die Autos nämlich fahrend erleben - ein Novum in der Messehistorie des bayerischen Autobauers.

    2011 wurde das Dachtragwerk der Messehalle 11 mit dem Anerkennungspreis für Neubauten beim Deutschen Holzbaupreis ausgezeichnet. Aus der Würdigung der Jury:

    Beim Bau der Messehalle 11 in Frankfurt wird einmal mehr die Leistungsfähigkeit von Holz bei grossen Spannweiten überzeugend vorgeführt: 78 Meter gespannte, 7,80 Meter hohe Fachwerkträger, die im Abstand von 10 Metern angeordnet sind, bilden das eindrucksvolle Tragwerk. Um eine möglichst große Transparenz und Leichtigkeit der Konstruktion zu erreichen, wurden die Diagonalen mit minimierten Stahlzugstangen realisiert. Besonders lobenswert ist der praxistaugliche Nachweis schräg eingedrehter Universalschrauben für die Knotenausbildung eines Tragwerks von solcher Dimension.

  • Deutschland

    Baumturm und längster Baumwipfelpfad der Welt, im Nationalpark Bayerischer Wald

    Baumturm und längster Baumwipfelpfad der Welt, im Nationalpark Bayerischer Wald

     und Downloads:

    Baumturm in Bauen mit Holz
    (Februar 2010 // pdf-Datei mit 1,28 MB)

    Baumturm in Holzbaumagazin
    (März 2010 // pdf-Datei mit 9 MB)



    Projektdaten

    • Standort: Neuschönau/Deutschland
    • Bauherr: Erlebnis Akademie AG
    • Architektur: Arch. Josef Stöger
    • Leistungsumfang WIEHAG:
      • 16 je über 40 m lange Bogenbinder
    • Fotos: Jan Sommer, Alice Alteneder

     

    Projektbeschreibung

    8 bis 25 Meter über dem Waldboden in unberührter Natur spazieren gehen und einzigartige Perspektiven erleben - dies ermöglicht der neue Baumwipfelpfad bei Neuschönau im Nationalpark Bayerischer Wald. Der 1300 Meter lange Steg endet auf der Plattform des beeindruckenden Baumturmes in einer Höhe von 44 Metern und bietet einen fantastischen und nahezu grenzenlosen Ausblick: zum einen in Richtung Lusen, einem der höchsten Berge des Nationalparks, zum anderen auf die gepflegte Kulturlandschaft des Bayerischen Waldes bis hin zu den Alpen.

    Der Baumturm, der von Arch. Josef Stöger aus Schönberg entworfen wurde, beeindruckt durch seine luftige architektonische Form sowie durch die Art und Weise wie der eiförmige Turm die drei uralten und bis zu 38 m hohen Tannen und Buchen umschließt. 16 jeweils über 40 m lange Bogenbinder aus Brettschichtholz (GL28c Lärche) tragen die 17 t schwere Aussichtsplattform.

    Diese BSH-Träger wurden mit einem Winkelunterschied von jeweils 22,5° rotationssymmetrisch aufgestellt und bilden dadurch eine eiförmige räumliche Konstruktion. Der Aufstieg zur Aufsichtsplattform erfolgt über eine 460 m lange und 2,5 m breite Wendelkonstruktion aus Holz – dadurch gelangt man barrierefrei auch mit Rollstühlen und Kinderwägen an die Spitze. Die Aussteifung des Turms erfolgt mittels Stahldiagonalstäben, Aussteifungskreuzen und Ringkonstruktionen. Die gesamte Aussteifungseinheit wurde an die Rückenseite der Holzbögen angebracht und mit durchgehenden Blechen geschützt, womit der frei bewitterte Turm vor Feuchtigkeit geschützt wird. Seit seiner Eröffnung am 8. September 2009 hat sich der Baumturm zu einem Besuchermagnet entwickelt und alle Erwartungen übertroffen: mehr als 30.000 Besucher konnten allein in den ersten vier Wochen gezählt werden.

    Der Baumturm wird jedoch nicht nur von den Besuchern geliebt, sondern auch von den Jurys - folgende Auszeichnungen konnten die Bauherren, Architekten und Holzbauer bereits entgegennehmen:

    • 2010: Bayerischer Holzbaupreis
    • 2011: Holzbaupreis Bayerischer Wald
    • 2011: Bayerischer Tourismus Architektur Preis
  • Irland

    Elm Park Dublin

    Elm Park Dublin

    Downloads:

    Elm Park in mikado
    (März 2009 // pdf-Datei mit 1,45 MB)

    Elm Park in holzbau austria
    (Juli 2009 // pdf-Datei mit 1,83 MB)



    Projektdaten

    • Standort: Dublin/Irland
    • Architektur: Bucholz McEvoy Architects
    • Auftraggeber: Seele Austria GmbH
    • Leistungsumfang WIEHAG:
      • Tragkonstruktion für die Glasfassaden der drei Bürogebäude "Office Blocks" (OBA, OBB und OBC); größtes Bürogebäude OBA mit einer Gebäudelänge von 110 m und Höhe 30 m
      • Tragkonstruktion für die gläsernen Flugdächer in den Parkanlagen ("canopies")
      • verbautes Holz: 150 m³
    • Fotos: Seele Austria GmbH, WIEHAG

     

    Projektbeschreibung

    Auf einem sechs Hektar großen Grundstück entstand 2007ein £ 300 Mio.-Koloss, der neben 28.500 m² hochwertiger Bürofläche und 400 Luxus-Apartments auch ein 4-Sterne-Hotel, ein Konferenzzentrum, ein Hallenbad, ein Krankenhaus und nicht zuletzt einen Hubschrauberlandeplatz beherbergt.

    Die Intention des Architekten Merritt Bucholz war es, eine grüne Lunge für die Stadt zu schaffen. Aus diesem Grund achtete Bucholz darauf, eine durchgängige Gartenanlage zu schaffen, die nur von kleinen Geh- und Radwegen durchbrochen wird. Großzügige, gläserne Flugdächer beschirmen Teile der großzügigen Grünanlagen zwischen den sechs Einzelgebäuden. Die Gestaltung der Dächer ist auf die Architektur der optisch anspruchsvollen Holz-Stahl- Glasfassaden der Büro- und Wohngebäude abgestimmt.

    Dem Anspruch des „Green Building“ hat man selbstverständlich nicht nur mit der gelungenen Grünanlage Genüge getan – die drei Bürogebäude verfügen über eine passiv gesteuerte Wind-Belüftung sowie eine Solarheizfunktion.

    Das repräsentativste und komplexeste Bürogebäude der drei Office Blocks ist der Office Block A (OBA). Ein mittig liegender Wintergarten verbindet zwei Bürotrakte miteinander. Herzstück des Wintergartens ist eine vierstöckige Holz-Stahl-Brückenkonstruktion, die über 30 m freitragend einen Großteil der Dachlasten und auch der Fassadenlasten aus Wind abträgt.

    Die meisten Teile der Fassade im OBA stützten sich auf eine rautenförmige Holzfachwerkstruktur (sog. „Lozenges“ = Rauten). Zur Anwendung kamen 2D-Lozenges als ebene Tragstruktur und 3D-Lozenges als räumliche Tragstruktur. Die Lozenges sind am Fußpunkt vom Gebäude und der Glasfläche weggeneigt und frei bewittert. Auf den Lozenges stehen senkrechte Holzstützen, auf denen die äußere Glasfassade befestigt ist.