EDEKA Ludwigsburg Neckarweihingen
Strandbad Wallhausen
Omagh Leisure Centre
Ossinger Turm
Wallstabe & Schneider, Niederwinkling
Trotec laser
Tesco & Dobbies Kings Lynn
Gugelfuss, Elchingen
Haidl Atrium
The Millfield Shopping Centre, Balbriggan
Mehrzweckhalle Burgkirchen
Theaterhalle Kulturhauptstadt Linz09
VIP Hangar Flughafen Wien
Messezentrum Wels Neu
Neue Messe Karlsruhe
Salzburg Arena
Messe Frankfurt - Halle 11 und Portalhaus
ÖBB Rail-Service-Center Wien-Matzleinsdorf
Arena Geisingen
The Gibson Hotel at Point Village Dublin

Messehallen

  • Deutschland

    Messehalle Straubing

    Messehalle Straubing


    Projektdaten

    • Standort: Straubing, Deutschland
    • Bauherr: Straubinger Ausstellungs- und Veranstaltungs GmbH, Straubing
    • Architekt: Arch.Gem. Wohlhaupter & Wackerbauer, Straubing
    • Leistungsumfang/Bauart: Tragsystem

  • Österreich

    Messezentrum Wels Neu

    Messezentrum Wels Neu

    Downloads:

    Projektdokumentation "Messezentrum Neu. Zukunft made in Oberösterreich"
    (November 2007 // pdf-Datei mit 4,1 MB)

    Sonderdruck "Messezentrum Wels Neu" aus Bauen mit Holz
    (März 2007 // pdf-Datei mit 3,6 MB)

    Messezentrum Wels Neu in Architektur und BauForum
    (Januar 2008 // pdf-Datei mit 2,4 MB)

    Sonderdruck "Messezentrum Wels Neu" aus SOLID
    (Juli 2008 // pdf-Datei mit 1,6 MB)



    Projektdaten

    • Standort: Wels/Österreich
    • Bauherr: Holding Wels GmbH
    • Architektur: AT4 Architekten ZT GmbH
    • Statik: DI Georg Hochreiner, Altheim
    • Leistungsumfang WIEHAG:
      • 90 m frei gespanntes Tragsystem sowie Dachelemente für 14.400 m² Hallenfläche (Niedrigenergiestandard)
      • insgesamt 5.500 m³ Holz, davon 2.800 m³ BSH (Fichte)
    • Fotos: WIEHAG

     

    Projektbeschreibung

    Das Messezentrum Wels Neu beeindruckt nicht nur durch seine moderne, ästhetische Architektur. In extrem kurzer Bauzeit wurden durch die beteiligten Projektpartner technische Meisterleistungen vollbracht, die auch ohne den engen Zeitplan eine Herausforderung dargestellt hätten.

    Zwischen der Entscheidung, eine neue Messehalle zu errichten, und der ersten Inbetriebnahme liegen nur knapp zwei Jahre. Im Oktober 2006 erhielt WIEHAG das Auftragsschreiben für die Fertigung und die Montage des Tragsystems und der Dach- und Wandelemente. In Rekordzeit wurden aus der Statik und den Architektenplänen der AT4 Architekten ZT GmbH die Werkpläne erstellt und die bis zu 46 Meter langen, 4,50 m hohen und knapp 6 Meter breiten Einzelteile für die Bogenträger im Mehrschichtbetrieb hergestellt - insgesamt wurden über 5.500 m³ Holz verbaut.

    Um die Montage vor Ort zu vereinfachen, wurden die Unter- und die Obergurte für das Tragwerk sowie die Dach- und Wandelemente mit dem höchst möglichen Vorfertigungsgrad nach Wels geliefert – das erste der drei Bogentragwerke wurde bereits am 5. Dezember 2006 montiert. Für den Transport der überlangen Bogenträger auf die Baustelle musste eine spezielle Route erarbeitet werden, die für den 40 Meter großen Wendekreis der Spezialtransportfahrzeuge geeignet war.

    Charakteristisch für dieses Bauwerk sind die drei Bogentragwerke mit parallelem Untergurt, die über 90 m frei spannen. Parallel zur Versetzung der 90 Meter langen Tragkonstruktion für die Messehalle wurden auch die von WIEHAG vorgefertigten Dachelemente montiert. Bis zu 800 m² Dachfläche wurden hier täglich verlegt. In gut fünf Monaten wurde so auf dem Gelände der Messe Wels der größte Holzbau Oberösterreichs erstellt, dessen neue Ausstellungsfläche mit 16.000 m² größer als zwei Fußballfelder zusammen ist und bereits zur Energiesparmesse im März 2007 genutzt werden konnte.

    Auszeichnungen

    • Oberösterreichischer Holzbaupreis 2007: "Sonderpreis Ingenieurholzbau"
    • SOLID Bautechpreis 2008: Kategorie "Holzbau"
  • Österreich

    Salzburg Arena

    Salzburg Arena


    Projektdaten

    • Standort: Salzburg/Österreich
    • Bauherr: Messezentrum Salzburg GmbH
    • Architektur: KSP Engel und Zimmermann
    • Leistungsumfang WIEHAG:
      • bogenförmige Zweigelenkbinder mit 78 m freier Spannweite
    • Fotos: WIEHAG, Andreas Hauch

     

    Projektbeschreibung

    Die Entscheidung für ein Hallendach aus Stahl war schon gefällt, der ganze Stahlbeton-Unterbau auf diese Dachpläne hin konzipiert. WIEHAG wies nach, dass eine Dachkonstruktion aus Holz günstiger ist, inklusive aller Umplanungen, und erhielt den Auftrag.

    Das Tragwerk der Multifunktionsarena besteht aus einer zweiachsig gekrümmten Leimholzkonstruktion, wobei parallel symmetrische Brettschichtholz-Bogenbinder das primäre Tragwerk bilden. Zusammen mit den quer verlaufenden Nebenträgern ergibt sich eine kuppelförmige Struktur, die wie ein Parabolspiegel den Blick auf die Bühne bzw. das Spielfeld hin fokussiert. 

    Die Hauptragstruktur der Kuppel liegt in Richtung der Hauptbinder. In Hallenlängsrichtung durfte wie im Stahlbau die Bogentragwirkung nicht aktiviert werden. Es handelt sich somit um ein ebenes Tragverhalten der Konstruktion. Eine besondere Herausforderung war es, die bereits auf den Stahlbau abgestimmten Auflager im Holzbau so zu gestalten, dass keine Änderung des Massivbaues erforderlich war. In den Auflagerbereichen ist die Konstruktion so ausgebildet, dass die Ringkräfte mit bis zu 1800 KN aufgenommen werden können.

    Die gesamte Konstruktion und Fertigung des Holztragwerks erfolgte mit Hilfe eines dreidimensionalen CAD-Modells. Die Geometrie erlaubt nur jeweils zwei gleiche Binder und nur jeweils vier gleiche Nebenträger. Dies erforderte nicht nur eine sehr exakte, rechnergestützte Fertigung sondern auch eine entsprechende Montagelogistik.

    Die Montage des Tragwerks erfolgte in 7 Wochen bis Januar 2003. Die Binder wurden in zwei Teilen gefertigt und als Schwertransport auf die Baustelle geliefert. Die Binderhälften wurden von den Fußgelenken her mit Autokränen aufgerichtet. Der Stoß am Scheitelpunkt wurde kraftschlüssig ausgeführt und bildet nach der Montage kein Gelenk. Das erste Bogenpaar wurde im Verband mit seinen Querträgern aufgerichtet, um eine gute Aussteifung bereits während der Montage zu gewährleisten. Nach Montage der Nebenträger konnte das Trapezblech aufgelegt werden und der Einbau des Dachaufbaus beginnen.

    „Die Arena spielt alle Stückeln“, verkündete stolz das Land Salzburg am Ende des Jahres 2003. Eineinhalb Jahre nach Baubeginn wurde die Multifunktionshalle der Messe Salzburg im Dezember 2003 mit einem Stück der Wiener Philharmoniker eröffnet - ein hörbares Signal dafür, dass die Salzburgarena selbst höchsten akustischen Anforderungen gewachsen ist. Die maximale Kapazität der Salzburgarena beläuft sich auf etwa 6.800 Sitzplätze.

  • Deutschland

    Messe Frankfurt - Halle 11 und Portalhaus

    Messe Frankfurt - Halle 11 und Portalhaus


    Projektdaten

    • Standort: Frankfurt am Main/Deutschland
    • Bauherr: Messe Frankfurt GmbH
    • Architektur: Hascher Jehle Architektur
    • Leistungsumfang WIEHAG:
      • 12 Fachwerkbinder mit 78 m freier Spannweite und zusätzlich je 19,40 m Dachauskragung
      • insgesamt 2.600 m³ BSH (Fichte)
    • Fotos: Messe Frankfurt GmbH, Svenja Bockhop

     

    Projektbeschreibung

    Die 30 Meter hohe Messehalle 11, die nach den Entwürfen des Berliner Architekturbüros Hascher Jehle gebaut wurde, bietet auf zwei Ebenen über 23.000 m² Ausstellungsfläche.

    Die Dachkonstruktion besteht aus 12 Holzfachwerkbindern mit Zugdiagonalen aus Stahl im Innenbereich der Halle und reinen Holzfachwerken mit Stabdübel-Schlitzblech-Verbindungen im spitz zulaufenden Dachrand. Die 78 m frei gespannten Fachwerkbinder, die zusammen mit 2x 19,40 m Dachauskragung eine Gesamtlänge von 116,80 m besitzen, sind eine Meisterleistung des WIEHAG-Ingenieurholzbaus. Die Fachwerkbinder haben einen Achsabstand von 10,4 m und sind über Holzbalken im Obergurtbereich miteinander verbunden. Das weit auskragende Dach, mit einer Länge von 200 m, scheint als horizontale Platte über dem Baukörper zu schweben. Es wurden für die hölzerne Dachkonstruktion ca. 2600 m³ Brettschichtholz verarbeitet.

    Die neue Messehalle 11, für die die Messe Frankfurt GmbH rund 170 Mio. EUR investierte, wurde zur IAA im September 2009 erstmals in Betrieb genommen und startete gleich mit einem Highlight: Die BMW-Group präsentierte sich erstmals mit ihren drei Marken BMW, MINI und Rolls-Royce "unter einem Dach" und das Motto "Freude am Fahren" wurde wortwörtlich umgesetzt. Die Besucher konnten die Autos nämlich fahrend erleben - ein Novum in der Messehistorie des bayerischen Autobauers.

    2011 wurde das Dachtragwerk der Messehalle 11 mit dem Anerkennungspreis für Neubauten beim Deutschen Holzbaupreis ausgezeichnet. Aus der Würdigung der Jury:

    Beim Bau der Messehalle 11 in Frankfurt wird einmal mehr die Leistungsfähigkeit von Holz bei grossen Spannweiten überzeugend vorgeführt: 78 Meter gespannte, 7,80 Meter hohe Fachwerkträger, die im Abstand von 10 Metern angeordnet sind, bilden das eindrucksvolle Tragwerk. Um eine möglichst große Transparenz und Leichtigkeit der Konstruktion zu erreichen, wurden die Diagonalen mit minimierten Stahlzugstangen realisiert. Besonders lobenswert ist der praxistaugliche Nachweis schräg eingedrehter Universalschrauben für die Knotenausbildung eines Tragwerks von solcher Dimension.