Unternehmenskommunikation

Aktuelles



WOODY Login

Als registrierter WIEHAG Partner können Sie WIEHAG BSH-Produkte und Tragsysteme sofort online kalkulieren und bestellen.

 

Aktuelles

  • Montag, 03. Dezember 2012 13:07

    WIEHAG in proHolz-Film auf Youtube „Wertschöpfungskette Holz in OÖ“

    WIEHAG-Produktion ab 6. Min.


    proHolz OÖ hat einen Informations-Film über die „Wertschöpfungskette Holz in OÖ“ produziert und dafür u.a. bei WIEHAG in der Produktion gedreht. Die Lehrlinge vom Hoch-Tiefbau Stefan Hofer, Ferdinand Reichinger und Martin Pieringer sowie zwei Lehrlinge aus dem Holzbau Rene Pennartz und Robert Brunnbauer stellten sich u.a. für die Filmaufnahmen zur Verfügung.
     
    Der Beitrag wurde im November bei einer Pressekonferenz von proHolz OÖ der Öffentlichkeit präsentiert.
     
    Der Film ist am youtube-Channel von proHolz OÖ veröffentlicht:
    www.youtube.com/proholzOOE
    Beitrag „Wertschöpfungskette Holz in OÖ“

  • Dienstag, 20. November 2012 12:30

    Crossrail Station London

    für Architekt Sir Norman Foster

    WIEHAG baut Holzdach für Crossrail Station London

    für Architekt Sir Norman Foster

     
    Europas führender Holzbau-Spezialist WIEHAG hat den Auftrag für den Bau der Holzdachkonstruktion für die Crossrail Station in Canary Wharf in London erhalten. Das vom Londoner Architekturbüro Foster + Partners entworfene Bahnhofsgebäude steht mitten im Wasser des West India Docks, einem Seitenarm der Themse. Umgeben von den Wolkenkratzern des Finanzzentrums Canary Wharf bildet dieser Bau ein architektonisches Highlight und einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Der gesamte Bau der  sogenannten Crossrail-Linie ist zurzeit einer der größten Baustellen Europas und soll im Endausbau u.a. den Flughafen Heathrow mit dem durch Olympia zu neuem Leben erwachten Ost-London verbinden.
     
    Das Gebäude ist zirka 300 Meter lang, hat vier Geschosse unter Wasser und zwei ober Wasser sowie einen eindrucksvollen Landschaftspark auf dem obersten Deck. Dieser Park wird mit einer grazilen Holzbaulösung und Membrankissen überdacht, wobei immer wieder Freiräume für viel Luft- und Lichtzufuhr sorgen.

    Kosten und Zeitplan für Bau und Montage

    WIEHAG arbeitet zurzeit mit Foster am finalen Design und wird im August nächsten Jahres mit der Montage beginnen. Sechs Monate später werden WIEHAG und Seele gemeinsam das Bauwerk dem Kunden übergeben.
     
    „Der Bau der Crossrail Station in Canary Wharf kostet 500 Mio. Pfund, obwohl nur ein sehr kleiner Anteil davon für das Holzdach verwendet wird, ist es der größte Holzbau im gesamten Königreich“, erklärt Johannes Rebhahn, verantwortlich für das internationale Projektgeschäft bei WIEHAG.
     
    WIEHAG liefert in enger Zusammenarbeit mit der ebenfalls aus Oberösterreich stammenden Firma Seele das gesamte Dach inklusive der Membrankissen. Der Kunde erspart sich dadurch aufwendiges  Projektmanagement, da das Zusammenspiel und die Schnittstelle zwischen Membrandach und Holzbaukonstruktion sehr komplex sind. Die Rohware - das Holz - kommt aus nachhaltigen österreichischen Fichtenwäldern. Am Standort Altheim - dem weltweit modernsten Fertigungswerk für Holzbauprojekte – werden daraus die montagefertigen Einzelteile gefertigt.

    Der weltweit anerkannte Architekt Sir Norman Foster hat in den letzten 40 Jahren immer wieder bewiesen, dass er für tollkühne, innovative und dabei ökologische Architektur steht. Die „Gherkin“ im Zentrum Londons, der Neubau der Berliner Reichskuppel, der Flughafen in Peking oder die Ökocity Masdar in Abu Dhabi sind nur einige seiner weltbekannten Objekte.

    Crossrail Station London (c) Foster + Partners

     

    Konstruktionsdetails


    Die Gitterstruktur aus Holz besteht aus etwa 1525 Einzelträgern aus Brettschichtholz. Einige davon sind doppelt gekrümmt, um die Architektur der Vordächer zu ermöglichen. Die Vordächer reichen 30 Meter weit über das Wasser – dies ist eine besondere Herausforderung für die Ingenieure und den Innviertler Montagetrupp. Mittels temporären, über dem Wasser schwebenden Holzplattformen, schafft man sich dabei Zugang zu diesem Bereich. 450 Stahlknoten verbinden die Holzträger zu unregelmäßigen Dreiecken, mit denen diese atemberaubende „Freiform“ erreicht wird. Die extrem weit auskragenden Vordächer im westlichen und östlichen Gebäudeende und die vier sogenannten „dog ears”, welche die Fassade bilden, setzen das Holzdach besonders eindrucksvoll in Szene. Es wurden ursprüngliche Pflanzen gewählt, um die originäre Biodiversität der Region zu berücksichtigen.

    Johannes Rebhahn: „Auch in Zeiten der Rezession erkennen wir ein stark ansteigendes Interesse an ökologischen architektonischen Holzbauprojekten, das bedeutet, dass wir ständig Marktanteile gegenüber dem Stahlbau gewinnen. Herausragende Bauten wie dieses sind für die gesamte Holzwirtschaft eine wichtige Referenz, um eindrucksvoll aufzuzeigen, welche Projekte man aus dem Werkstoff Holz in Kombination mit Erfahrung und Ingenieurskunst verwirklichen kann.“

    Kurz-Fakten:


    Kunde: Canary Wharf Contractors
    Design Architect: Foster + Partners
    Executive Architect: Adamsons Associates
    Dachfläche: 11.500 m2

  • Freitag, 20. Juli 2012 12:30

    Trainingsschwimmhalle für Olympia 2012

    Sunderland Aquatic Centre

    Das Sunderland Aquatic Centre im Norden Englands dient als Trainingszentrum der britischen Schwimmer für die Olympischen Spiele von 27. Juli bis 12. August 2012 in London. Gebaut hat die größte Schwimmhalle auf der Insel das Altheimer Holzbauunternehmen WIEHAG. Im modernsten Fertigungswerk für Ingenieurholzbau in Europa wurden dafür 270 m3 verleimtes Brettschichtholz produziert. Bei einer Gesamtfläche von zirka 7.800 m2 beläuft sich die Fläche des Holzbaus im Aquatic Centre auf 3.900 m2. Die Bauzeit erfolgte von März 2006 bis April 2008 - am 17. April 2008 feierten die Einwohner Sunderlands die Eröffnung. Die Baukosten beliefen sich auf 19,8 Millionen Britische Pfund (ca. 25,2 Mio. Euro), Bauherr ist die „City of Sunderland“. Der Entwurf stammt von den Architekten Red Box Design Group in Newcastle. Die Schwimmhalle bietet mehr als 500 Zuschauern Platz.

    Sunderland Aquatic Centre, Foto Balfour Beatty, RedBoxDesignGroup Architects
    Sunderland Aquatic Centre, Foto Balfour Beatty, RedBoxDesignGroup Architects

    Holzkonstruktion – 11 BSH-Träger mit 52 m freier Spannweite
    Das „olympic size“-Becken umfasst zehn 50-Meter-Bahnen sowie bewegliche Böden und Außenwände und kann so für die verschiedenen Arten von Wettkämpfen genutzt werden. Elf Brettschichtholz-Träger mit 52 Meter freier Spannweite überdachen das Sunderland Aquatic Centre. Eine große Herausforderung war der sehr kleine Innenradius von nur drei Metern bei den Trägern. Der Zweigelenkbogen wurde in insgesamt vier Bauteilen auf die Baustelle geliefert. Für die Fixierung auf der Baustelle genügten für einen Zweigelenkrahmen sechs Stahlschrauben. Acht Lkw-Züge transportierten die blockverleimten Träger der BSH-Primärkonstruktion nach Sunderland. Trotz des Jahrhundertsturms Kyrill, der genau zur Zeit des Transports über Europa fegte, kamen alle Bauteile sicher auf der Insel an. Durch den hohen Vorfertigungsgrad der Träger dauerte die komplette Montage der Dachkonstruktion nur fünf Wochen.

  • Montag, 09. Juli 2012 14:22

    Rosenheimer Holzbaupreis 2012

    für Finanzamt Garmisch-Partenkirchen

    Ein besonders zukunftsweisendes Projekt des Holzbauunternehmens WIEHAG in Altheim (OÖ) erhielt den Rosenheimer Holzbaupreis 2012: das Finanzamt in Garmisch-Partenkirchen. Die klare Holz-Architektur und das innovative Energieversorgungs-konzept brachten den 1. Preis. „Österreich spielt im Holzbau in Europa eine Vorreiterrolle. Wir sind die Technologieträger und geben die Richtung vor“, freut sich WIEHAG-Eigentümer Erich Wiesner über die 6. Projektauszeichnung in diesem Jahr.

    Die Fachjury des Vereines RosenheimKreis hat dem 2011 fertig gestellten Kommunalbau am 30. Juni den 1. Preis verliehen. Neben der innovativen Holzkonstruktion und der klaren Architektur als Kontrast zur Gebirgskette ist auch das Energieversorgungskonzept dieses Verwaltungsgebäudes besonders herausragend: Das Hauptaugenmerk liegt in der Ausnutzung natürlicher Ressourcen.

    Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine doppelte Wärmepumpenanlage mit Saugbrunnen. Das geförderte Grundwasser wird im Winter zur Wärmegewinnung und im Sommer für die Bauteilkühlung eingesetzt. Der Primärenergie-bedarf unterschreitet die Anforderung der ENEV 2009 um 42 Prozent ohne jegliche CO2-Emissionen. Im Rahmen des Neubaus wurde eine Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von rund 30 kWp verwirklicht, mit der die Erzeugung von zirka 12 Tonnen CO2 vermieden werden kann.


    Entscheidend für den Rosenheimer Holzbaupreis für das Finanzamt Garmisch-Partenkirchen, dessen Bauherr das Staatliche Bauamt Weilheim ist, waren Gestaltung, Stimmigkeit des Grundrisses und der innovative Einsatz von Holz.

    Architekt Reinhard Bauer BDA, München, schaffte eine besonders angenehme atmosphärische Qualität im Inneren, was für ein Verwaltungsgebäude außergewöhnlich ist. Die Prägnanz des Baukörpers in seiner Umgebung, die Klarheit der Gebäudestruktur und Konstruktion, aber auch die Qualität der Höfe, der Innenräume und des Ausbaus dokumentieren hervorragend die heutigen Möglichkeiten eines innovativen und nachhaltigen Holzbauwerks. Die Arbeit hebt sich deutlich von den übrigen ab und wird von der Jury als besonders herausragendes und zukunftsweisendes Beispiel des neuen alpinen Bauens mit dem ersten Preis bewertet.

    Finanzamt Garmisch-Partenkirchen (c) Michael Heinrich, Architekt: Reinhard Bauer
    Finanzamt Garmisch-Partenkirchen (c) Michael Heinrich, Architekt: Reinhard Bauer

    Begründung der Fachjury
    „Die Prägnanz des Baukörpers in seiner Umgebung, die Klarheit der Gebäudestruktur und Konstruktion, aber auch die Qualität der Höfe, der Innenräume und des Ausbaus dokumentieren hervorragend die heutigen Möglichkeiten eines innovativen und nachhaltigen Holzbauwerks. Außergewöhnlich für ein Verwaltungsgebäude ist die besonders angenehme atmosphärische Qualität im Inneren. Die Arbeit hebt sich deutlich von den übrigen ab und wird von der Jury als besonders herausragendes und zukunftsweisendes Beispiel des neuen alpinen Bauens mit dem ersten Preis bewertet.“ (Quelle: www.rosenheimkreis.de)

    Holzbauten in Zeiten von Energieeinsparung hochaktuell
    Der Baustoff Holz wächst in der schönsten Fabrik der Welt – im Wald. Bei seiner Entstehung bindet das Holz Kohlendioxid und trägt so zum Klimaschutz bei. Im Vergleich zu anderen Baustoffen lässt es sich mit sehr geringem Energieaufwand zu Baumaterial umformen und zu Bauten zusammenfügen. Holz fördert ein gesundes Raumklima und kann noch nach vielen Jahren problemlos entsorgt und sinnvoll verwertet werden.

    Projektdetails
    Das Finanzamt Garmisch-Partenkirchen ist eine einfache Stützen-Platten-Konstruktion aus Brettschichtholzstützen und elementierten Hohlkastendecken, die im Werk vorgefertigt und binnen drei Monaten auf der Baustelle zusammengesetzt wurden. Die geschlossenen Fassadenflächen bestehen aus hinterlüfteten Holzrahmenkonstruktionen mit einer vorgesetzten Schalung aus europäischer Lärche und wurden in Längen bis zu 18 Metern angeliefert und montiert. Für die Verglasungen der Bürobereiche wurde durchgängig ein einziges, sich 440 Mal wiederholendes Fensterformat aus Lärchenholz verwendet. Als Kreislaufprodukt zeigt der Baustoff Holz seine Qualitäten hinsichtlich der Schonung der Ressourcen, seiner Wiederverwertbarkeit, Energieeffizienz und der positiven Kohlenstoffbilanz.

  • Sonntag, 08. Juli 2012 10:06

    MCS New Business Award 2012

    für Dobbies Garden Center Liverpool

    Die MCS - Merseyside Civic Society hat für das von WIEHAG erbaute DOBBIES Garden Center in Liverpool den "MCS New Building Award 2012" verliehen. Dobbies Liverpool wurde von den Architekten Mill Design LLP geplant.

    Dieser Preis für die Kategorie Neubau wird für ein neues Gebäude verliehen, das aufgrund seiner Form und Funktion einen hohen Wert besitzt und einen substanziellen Beitrag zu seinem Umfeld leistet. Es sollte eine positive Wirkung auf die Qualität und Erscheinung des Stadtbildes erzielen und in angemessener Weise im Kontext zur Raumplanung stehen.

    Dobbies Garden Centre Liverpool (c) Mill Design LLP
    Dobbies Garden Centre Liverpool (c) Mill Design LLP

    Statement der Jury

    Der Standard der Nominierungen 2012 ist sehr hoch und alle sechs Einreichungen wären ein würdiger Gewinner gewesen. Nichtsdestotrotz – das Garden World Project ist einzigartig in seiner Aussagekraft und Resonanz. Zu oft wollen Designer und Planer all ihre Ideen eines kohärenten urbanen Designs verwirklichen, wenn ihnen ein großflächiges Baugelände am Stadtrand wie etwa das Garden World Project zur Verfügung steht. Dieses Projekt ist ein mutiger, beherzter Ausdruck, das zeigt, was mit Bestimmtheit, einem Auge auf Qualität und einem besonderen Flair gestaltet werden kann. Es leistet einen maßgeblichen Beitrag für die Strecke zum Flughafen und verdient eine Anerkennung als kommerzieller Erfolg.