Unternehmenskommunikation

Aktuelles



WOODY Login

Als registrierter WIEHAG Partner können Sie WIEHAG BSH-Produkte und Tragsysteme sofort online kalkulieren und bestellen.

 

Aktuelles

  • Video - Lehrberuf HolztechnikerIn

    Video HolztechnikerIn Lehrling – „Mach´ Dir was aus Holz!“

     

    Unter diesem Motto arbeiten unsere HolztechnikerInnen an spannenden Holzbau-Projekten mit! Sie lernen alles rund um den natürlichen Baustoff Holz. Sie lernen den Umgang mit modernen Holzbearbeitungsmaschinen. Und sie lernen umfassendes Know-how in der Holzbearbeitung von der Qualitätsauswahl übers Hobeln bis zum Imprägnieren.

    Die Wirtschaftskammer Oberösterreich hat über den attraktiven Lehrberuf ein Kurzvideo im Ingenieurholzbauwerk in Altheim gedreht. Martin Buchner, Holztechniker-Lehrling im 3. Lehrjahr, hat sich für die Aufnahmen zur Verfügung gestellt. Das Video zeigt in wenigen Minuten die wichtigsten Arbeitsschritte im Produktionsprozess für große Leimbinder für Sport-, Messe- und Industriehallen.

    Sie finden das Video auch auf Youtube und auf www.wko.tv/ooe.

  • WIEHAG unterstützt Sozialprojekte

    WIEHAG-Spende von Altheim bis Uganda


    Anstelle der Kundengeschenke spendet WIEHAG jährlich zu Weihnachten an soziale Initiativen. 

    Zum Einen fördert das oberösterreichische Unternehmen dieses Jahr das College St. Konrad nahe Buhara im Südwesten Ugandas. Der Verein wurde 2009 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Schülern handwerkliche Fähigkeiten zu vermitteln, um später für sich und ihre Familien sorgen zu können. Durch die Ausbildung qualifizierter Arbeitskräfte wird die Abwanderung aus dem Bezirk Buhara eingedämmt und die Lebensqualität erhöht.

    • St. Konrad College
    • St. Konrad College

    (c) St. Konrad College

    Weiters wurde der Altheimer Christkindlmarkt mit Holzwerkstoffen für die Konstruktion der Stände und einer Spende unterstützt. Der Gesamterlös dieser Veranstaltung kommt der Aktion „Licht ins Dunkel“ zugute.

     

  • Schweighofer Innovationspreis für Alfons Brunauer - LCT ONE

    Dipl. Ing. Alfons Brunauer, Technischer Leiter des Ingenieurholzbaus der WIEHAG GmbH, hat den Schweighofer Innovationspreis 2013 erhalten. Dieser Innovationspreis für die Europäische Forst- und Holzwirtschaft wurde ihm für seine herausragende Leistung bei der Entwicklung und Umsetzung des Lifecycle Tower – LCT ONE verliehen.

    Der LCT ONE ist das erste achtgeschossige Hochhaus als Holz-Beton-Verbundlösung in Österreich. Der Baukonzern Rhomberg hat ihn unter Forschungsbeteiligung von WIEHAG, unter der Federführung von Alfons Brunauer, in Dornbirn 2012 errichtet. Im Forschungsprozess entstand ein holzbasiertes Baukastensystem als Prototyp. Von WIEHAG stammen die unterseitigen Brettschichtholz-Träger der Holz-Beton-Verbund-Rippendecken.

    Wir haben die Produktionstechnik der Holzbauteile einer kostenmäßigen Prüfung unterzogen und optimiert. Durch vorgefertigte Standardbauteile aus unserem  hochmodernen Fertigungswerk in Altheim konnte eine  kostensenkende Transportlogistik sowie kurze Montage- und Bauzeit seitens WIEHAG gewährleistet werden“, erklärt Brunauer. Weiters hat Alfons Brunauer seine international angesehene Erfahrung im Ingenieurholzbau eingebracht und durch seine Beratung im Forschungsteam wesentlich zum Erfolg der Projektrealisierung beigetragen.

    Im Forschungsprojekt waren neben WIEHAG die Architekten Hermann Kaufmann ZT GmbH, das Ingenieurbüro Arup und die Technische Universität Graz beteiligt. Für die Entwicklung, Realisierung und Vermarktung des LCT zeichnet das Tochterunternehmen Cree (Creative Resource & Energy Efficiency) von Rhomberg.


  • WIEHAG-Baumturm Rügen von Kanzlerin Merkel eröffnet


    WIEHAG hat den dritten Baumturm gebaut: Am 24. Mai 2013 weihte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel das Naturerbe Zentrum Rügen ein. Highlight der 1900 Hektar großen Naturerbefläche in Prora auf der deutschen Ostseeinsel Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) ist der 40 Meter hohe „Nestturm“. Die Konstruktion wurde in seiner Kuppelform einem Adlerhorst nachempfunden und um eine alte Buche errichtet. Das Großprojekt Naturerbe Zentrum Rügen umfasst einen barrierefreien Einstiegsturm und 1250 Meter langen Baumwipfelpfad, der zum Baumturm mit seiner Aussichtsplattform hinführt, sowie einen Ausstiegsturm mit Lift. Am Fuße des Baumwipfelpfad-Areals ist das Umweltinformationszentrum mit Erlebnisausstellungen, Abenteuerspielplatz und Gastronomie.

    Ziel der Touristenattraktion ist, die Natur der Insel erlebbar zu machen. In einer Höhe von vier bis 17 Metern führt der Baumwipfelpfad durch den Jahrhunderte alten Buchenwald der Naturerbefläche Prora. Das Großprojekt wurde von der Erlebnis Akademie AG und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit einem Investitionsvolumen von 13,5 Millionen Euro konzeptioniert und ist ab 15. Juni für die Besucher geöffnet.

    Da der 40 Meter hohe Turm auf einer Anhöhe von mehr als 40 Metern über dem Meeresspiegel steht, bietet sich den Besuchern in mehr als 80 Metern Höhe ein Rundblick über die beeindruckende Landschaft.

    Holzkonstruktion des Einstiegs- und Baumturms
    Den 40 Meter hohen Baumturm und den 16 Meter hohen Einstiegsturm fertigte WIEHAG aus 480 m3 Brettschichtholz in Lärche bzw. Douglasie sowie 230 m3 Kantholz-Douglasie. Jeweils 12 Parallelbinder/Hauptstützen mit einer Stützenhöhe von 40 Metern bzw. 16 Metern wurden im hochmodernen CNC-Fertigungswerk in Altheim produziert. WIEHAG errichtete auch das Informationszentrum.

    Die Statik und Konstruktion des Turmes wurden vom Technischen Leiter des Ingenieurholzbaus, DI Alfons Brunauer, umgesetzt. Der 40 Meter hohe Turm umfasst einen Außenradius von 12 Metern, dem eine Krone mit einem Radius von 34 Metern „aufgesetzt“ wurde. Im Inneren des Turmes wurde ein barrierefreier 600 Meter langer Laufsteg, welcher sich auf die 40 Meter hohe Aussichtsplattform windet, ausgebildet.

    "Letztendlich ging es auch bei diesem Projekt darum, den Entwurf aus wirtschaftlicher, architektonischer und technischer Sicht zu optimieren", so WIEHAG-Geschäftsführer Dr. Werner Kronlachner. Das Holzbauunternehmen hat mit dem Bauherrn „Die Erlebnisakademie AG“ und Architekt Josef Stöger bereits den Baumturm in Neuschönau im Nationalpark Bayerischer Wald sowie in Lipno/Tschechien erfolgreich errichtet.

    Mit einer geringen Steigung von maximal sechs Prozent ist der Baumwipfelpfad auch für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer bequem zu erreichen.

    Weitere Informationen finden Sie auch auf www.die-erlebnis-akademie.de

  • Deutscher Holzbaupreis 2013 für Finanzamt Garmisch-Partenkirchen

    Wirtschaftlich-ökologischer Holzbau gewinnt auch im Kommunalbau an Bedeutung

    Das Altheimer Holzbauunternehmen WIEHAG hat am 7. Mai in Hannover den Deutschen Holzbaupreis 2013 für das Projekt Finanzamt Garmisch-Partenkirchen erhalten. Die Preisverleihung fand durch den Bund Deutscher Zimmermeister „Holzbau Deutschland“ in der Kategorie Neubau statt, und wurde im Rahmen der Messe Ligna, der Weltmesse für die Forst- und Holzwirtschaft, in einer Sendung von ligna.tv übergeben. Insgesamt wurden fünf Bauwerke ausgezeichnet.

    Das Finanzamt Garmisch-Partenkirchen gilt als besonders auszeichnungswürdig:

    1. Die Einfachheit der Konstruktion zeigt die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Holzbaus durch seinen hohen Vorfertigungsgrad. Hochmoderne, präzise Produktionsanlagen, so auch im Holzbauunternehmen WIEHAG, ermöglichen eine kurze Bau- und Montagezeit.
    2. Der Kohlendioxid speichernde, nachwachsende Rohstoff Holz gewinnt in der Energiewende an essenzieller Bedeutung. Auch das Energieversorgungskonzept des Gebäudes ist auf die Nutzung natürlicher Ressourcen ausgelegt.
    3. Weiters ist das Finanzamt Garmisch-Partenkirchen ein wesentliches Vorzeigeprojekt für eine nachhaltige Entwicklung auch bei Kommunalbauten. Durch einen Beschluss des Bayerischen Landtages werden staatliche Verwaltungsgebäude bevorzugt in Holzbauweise umgesetzt. So auch der Neubau des Finanzamtes durch den Bauherrn Staatliches Bauamt Weilheim.
    4. Holz schafft als natürlicher Baustoff eine klimafreundliche Atmosphäre und besticht in der Holzbauarchitektur durch seine ästhetischen Gestaltungsmöglichkeiten.

    Eine Fachjury unter Leitung des Architekten Prof. Dipl-Ing. Hermann Kaufmann wählte aus 226 eingereichten Arbeiten die Preisträger aus. Die Jury lobte das Gebäude des Münchner Architekten Reinhard Bauer als gestalterisch und konstruktiv ausgereiftes Vorzeigeprojekt der öffentlichen Hand. Alle eingereichten Bauwerke stehen für eine positive Entwicklung des Holzbaus von anspruchsvollen Neubauten über erfinderische Gebäudesanierungen bis zu zukunftsweisenden Entwicklungen. So zeigt auch die Bauweise und Architektur des Finanzamts Garmisch-Partenkirchen die nachhaltigen Möglichkeiten des Holzbaus.

    Würdigung der Jury – wegweisende Holzkonstruktion im Kommunalbau
    „Das Finanzamt überzeugt als gestalterisch ausgereiftes Vorzeigeprojekt der öffentlichen Hand für moderne Holzbauten. Der ambitionierte Beschluss des Bayerischen Landtages, bei staatlichen Verwaltungsgebäuden die Holzbauweise bevorzugt umzusetzen, hat hierdurch ein gestalterisch und konstruktiv gelungenes Modell geschaffen. Die geradlinige Grundrisskonzeption aus zwei parallelen Zweibündern sowie die Konstruktion als Stützen-Platten-Konstruktion aus Brettschichtholzstützen und elementierten Hohlkastendecken reflektieren die Disziplin und Vorfertigungsmöglichkeiten des Holzbaus. Das Energiekonzept einer 45-prozentigen Unterschreitung der EnEV 2009 rundet ein zukunftsfähiges Konzept ab. Die undramatische und dennoch prägnante Architektursprache ordnet sich wohltuend in die umgebende Landschaft ein und schafft ein ruhiges und fast meditatives Ambiente. Ein gelungenes Beispiel für ein Verwaltungsgebäude, das in dieser Größenordnung sicher wegweisend für den zukunftsfähigen Verwaltungsbau sein wird.“
     
    Gebäudekonstruktion – hoher Vorfertigungsgrad, kurze Bauzeit
    Das 2-geschossige Gebäude ist eine elementierte, vorgefertigte Holzkonstruktion mit filigranen Stahlstützen im Fassadenbereich, Holzstützen aus Brettschichtholz in der Mittelzone und Hohlkastenelementen aus beplankten Brettschichtholzrippen im Erd- und Obergeschoss. Diese einfache Stützen-Platten-Konstruktion aus Brettschichtholzstützen und elementierten Hohlkastendecken, wurden im WIEHAG-Werk vorgefertigt und binnen drei Monaten auf der Baustelle zusammengesetzt.
    Die geschlossenen Fassadenflächen sind als hinterlüftete Holzkonstruktionen mit einer vorgesetzten Lärchenholzlattung gefertigt, und wurden in Längen bis zu 18 Metern angeliefert und montiert. Alle verglasten Bereiche bestehen aus Holz-Aluminium-Fenstern mit einer 3-fach Verglasung. Die Innenwände der Büroräume sind überwiegend nichttragende Leichtbauständerkonstruktionen. Innenhofseitig wurden diese mit Holzwerkstoffplatten verkleidet. Die restlichen Flurtrennwände sind in weiß beschichteter Gipskartonoberfläche ausgeführt.
     
    Energieversorgungskonzept - nachhaltige energetische Nutzung
    Das Hauptaugenmerk des Versorgungskonzeptes liegt in der Nutzung natürlicher Ressourcen. Die Wärmeerzeugung der Heizungsanlage erfolgt über eine doppelte Wärmepumpenanlage mit zwei Saugbrunnen. Dem geförderten Grundwasser wird im Winter zur Wärmegewinnung Heizenergie entzogen, im Sommer wird es für eine Bauteilkühlung eingesetzt. Der Primärenergiebedarf unterschreitet die Anforderung der ENEV 2009 um 42 Prozent – ohne jegliche CO2-Emissionen. Im Rahmen des Neubaus wurde auf dem Nebengebäude eine Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von rund 30 kWp errichtet, mit der die Erzeugung von zirka 12 Tonnen CO2 vermieden werden kann.