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  • Lange Nacht der Forschung

    Etwa 500 BesucherInnen fanden sich bei der „Langen Nacht der Forschung“ am 22. April auf dem Werksgelände der WIEHAG ein.

     

    In 40 Gruppen konnten die zahlreichen Interessierten an den Stationen mehr über den Ingenieurholzbau sowie den Haus- und Industriebau erfahren. Besonderen Anklang fand der Stand des Hausbaus, auf dem der Holzriegelbau eindrucksvoll gezeigt wurde. Auch die hochpräzise CNC-Fertigung für Holzträger konnten die Gäste bei einer Werksführung und den Mitmach-Stationen live miterleben.

  • Zimmerer-Veranstaltung

    Unter dem Motto „Holzbau – unsere gemeinsame Zukunft“ lud WIEHAG am 21. April seine Kunden und Holzbaupartner zu einem internationalen „Zimmerer-Event“ nach Altheim.

     

    Eigentümer Dr. Erich Wiesner und Geschäftsführer DI Alfons Brunauer begrüßten die etwa 300 Gäste und referierten über die Zukunft des Holzbaus. 250 Zimmerer folgten der Einladung, darunter eine Gruppe von Zimmerern aus Baden-Württemberg sowie aus Umbrien/Italien.

     

    Der Vortrag und die anschließende Betriebsbesichtigung der neuen Kommissionier- und Abbundanlage überzeugten die Kunden abermals von der hohen fachlichen Kompetenz. Die gelungene Veranstaltung klang bei einem gemütlichen Abend mit typischen Innviertler Spezialitäten und musikalischer Begleitung aus.

  • Spektakuläre Dachkonstruktion für Whisky-Destillerie in Schottland

    Das Altheimer Holzbauunternehmen WIEHAG baut die Holzdachkonstruktion einer Whisky-Destillerie der renommierten Marke Macallan in Schottland. Im April beginnt die Montage der Holzträger für die spektakuläre Dachform. In Form von fünf nebeneinander liegenden Kuppeln spannt sich das Gründach mit einer Gesamtlänge von etwa 200 Metern.


    Dass neben klassischen Industrie- und Gewerbehallen im In- und Ausland auch immer wieder spektakuläre Sonderbauten zu den Referenzen des internationalen Spezialisten im Ingenieurholzbau zählen, zeigt das aktuelle Projekt Macallan. Nach dem Bau der Holzdachkonstruktion der Crossrail Station in London Canary Wharf, fertigt WIEHAG nun das Dachtragwerk für eine neue Fabrikation des Whisky-Herstellers Macallan. Das Dach dieser Whisky-Brennerei in Schottland wird über eine Grünfläche mit fünf Kuppeln gespannt. Dazu wird ein bestehender Hügel abgetragen und das Firmengebäude in die Landschaft eingebettet. Das Gründach kommt auf einem Holzdach zum Liegen und besteht aus fünf Kuppeln mit auslaufendem Vordach. In den vier gleich hohen Kuppeln ist die Fabrikation angesiedelt, in der fünften, höheren Kuppel ein Ausstellungsbereich mit Flachdach und Besucherzentrum.

     „Für den Transport der 2.700 Dachelemente für die 12.300 m2 große Dachfläche werden etwa 100 LKW-Ladungen benötigt. Würde man die Transporte aneinanderreihen, ergäbe dies eine Länge von 1,6 Kilometern“, erklärt Projektleiter Patrick Hamann. Die Montage der Holzdachkonstruktion beginnt im April und soll im Dezember 2016 abgeschlossen sein.

    (c) Rogers Stirk Harbour + Partners

     

    Konstruktionsdetails


    Die Gebäudeabmessungen betragen 63 x 207 Meter. Die Dachhöhe beginnt bei zirka 3 Meter Traufe, die Kuppelspitze ist bei zirka 18 Metern (eine hohe Kuppel hat in der Spitze zirka 27 Meter).

    Die Holztragkonstruktion besteht aus 1800 einfach gekrümmten auf der Oberseite segmentierten abgegrateten Trägern mit zweiseitig beplanten Kerto (Dünnschicht-Furnierholzplatten). Das Holzdach wird aus Kastenelementen gefertigt. Ein Rahmen wird aus KVH zusammengebaut, unterseitig gibt es eine 15 mm starke Untersicht aus Furnierschichtholz, oberseitig eine Decklage aus OSB. Es werden 2700 zumeist dreieckige sowie rechteckige Dachelemente angefertigt, die sich über eine Fläche von 12.300 m2 erstrecken.

    Die Gesamtkonstruktion steht auf einer bauseitigen Stahlrahmen-Unterkonstruktion die wiederrum auf einer Betonbodenplatte fußt. Das Dach folgt dem architektonischen Grundraster von 3 x 3 Meter. Die Träger sind entsprechend segmentiert und folgen ihrer Neigung aufgrund der Lage in der Kuppel.

    Zum Aufbau der kompletten Dachkonstruktion werden vier temporäre Bauabstützungen benötigt, die auch in einer blockverleimten Brettschichtholzlösung ausgeführt werden. Diese Türme bekommen hauptsächlich eine Vertikallast von zirka 170 - 300 KN aus dem Eigengewicht der Konstruktion.

    Die Träger sind 160 mm breite Holzträger, die die Architekten seitlich mit Kertoplatten versehen haben. Dort wo statisch notwendig wird das Furnierschichtholz zu einem geringen Anteil mit dem BSH-Träger verleimt. Grundsätzlich werden die Kertoplatten mit einem vordefinierten Schraubraster an die BSH-Träger befestigt. Aus optischen Gründen haben die BSH-Träger auch auf der Unterseite eine doppelte Abgratung und einen Überstand der Furnierschichtplatte. Der Abschnitt auf der Unterseite ist parallel zur Trägerunterkante mit einem geraden Abschnitt. Auf der Oberseite ist der Träger bzw. die Platte segmentiert und hat eine Abgratung, die den Dachsegmenten als Auflager dient.

    Die bauseitige Stahlbauunterkonstruktion aus Rohren gleicht einem angehobenen Achteck. Auf diesen Rohren sind Laschen aufgeschweißt, die dann mit einer Doppellasche auf der Seite mittels Bolzen verbunden werden. Auf dieser Struktur wird das Holzdach errichtet.

     

    Bautafel

    Bauherr:                                            Edrington

    Generalunternehmer:                     Robertson Construction Group

    Engineering:                                     Arup

    Holzdachkonstruktion
    und Engineering:                              WIEHAG GmbH

    Architekten:                                      Rogers Stirk Harbour + Partners

    Stahlbauunterkonstruktion:           SHS Stahlverarbeitung GmbH

    ges. Baukosten:                                100.000.000 Britische Pfund

    Bauzeitplan WIEHAG:                      April bis Dezember 2016

    Bauzeitplan allg.:                              April 2015 bis Mai 2017 (geplante Eröffnung)

     

     

  • Wertschätzung für nostalgische Modernität im Holzbau

    Dass moderne Hightech-Holzbauten öffentlich Wertschätzung finden, zeigen die internationalen Auszeichnungen durch die Holzbaupreise. Drei weitere Preise wurden 2015 an WIEHAG verliehen.


    Das Strandbad in Wallhausen/Deutschland zeichnet sich durch seine außergewöhnliche, markante Charakteristik aus. Für die Konstruktion und den Bau der Holztragkonstruktion erhielt WIEHAG den „Holzbaupreis Baden-Württemberg 2015“ vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Die Besonderheit an diesem Bauobjekt ist die Architektur von Biehler-Weith Associated. Die ästhetische Wirkung eines Holzbaus ist hier im Innen und Außen sichtbar. Sie besticht zum Einen durch die moderne Klarheit des Gebäudes auf einer schwebend wirkenden Bodenplatte. Zugleich ist die moderne Ästhetik gepaart mit einer Orientiertung an historischen Pfahlbauten mit Bootshauscharakter. Die komplette Gebäudehülle von Dach und Fassade ist mit einheimischen Holzschindeln aus Eiche verkleidet. Die auf die Konstruktion abgestimmten Fassaden- und Dachmaterialien fügen sich ökologisch und nachhaltig in das angrenzende Naturschutzgebiet ein. Mit seiner Bootsform schließt es an die ortstypischen Pfahlbauten und Bootshäuser im Uferbereich um den Bodensee an.

     

    Eine ebenso nostalgische Wirkung zeigt sich in der beeindruckenden Architektur der renommierten Crossrail Station im Londoner Stadtteil Canary Wharf. Für die vielfach beachtete Bahnstation mit der Dachform eines 300 Meter langen Schiffes (Architekt Foster + Partners) erhielt WIEHAG im Oktober 2015 den „Structural Timber Award“ in der Kategorie „Best Retail Project“ für die Planung, Statik und Ausführung der Holzgitterstruktur aus Brettschichtholz. Auch die Londoner schätzen die hochqualitativen Holztragwerke aus dem Innviertel.

     

    Als Spezialist für nationale und internationale Hallenbauten holte sich WIEHAG eine weitere deutsche Auszeichnung mit dem „Holzbaupreis Hessen 2015“ für die Sporthalle in Seeheim-Jugendheim. Wiederum ein hochmoderner Holzbau mit einer einzigartigen Architektur. „Wir haben das Dachtragwerk aus Satteldachträgern konstruiert und mit einem rund umlaufenden Dachabschluss mit schräg gestellten Douglasien-Rundstützen montiert“, erklärt Projektleiter Herbert Aigner. Auch an diesem Bauobjekt kommt die faszinierende Ästhetik von Holz – ermöglicht durch die hochmoderne CNC-Produktion im Ingenieurholzbau – richtig zur Geltung.

  • „London Architecture meets Vienna“

    Zum zweiten Mal haben die beiden Unternehmen WIEHAG und Wiesner Hager Architekturschaffende zu einer gemeinsamen Veranstaltung eingeladen. Rund 140 Gäste fanden sich am 25. Juni im Showroom von Wiesner Hager in Wien ein. Architekt Jonathan Rabagliati referierte über das Design der U-Bahnhaltestelle Crossrail Canary Wharf. Der Architekt von Foster & Partners London, einem der renommiertesten Architekturbüros der Welt, war Planer dieses Großprojekts.

    Unbestritten gehört die von WIEHAG geplante, produzierte und montierte Dachkonstruktion von Canary Wharf zu den Meilensteinen in der Holzarchitektur. Das Bahnhofsgebäude wurde Anfang Mai eröffnet und steht mitten im Wasser des West India Docks, einem Seitenarm der Themse. Insbesondere die Dachkonstruktion aus Holz bildet als Blickfang und Markenzeichen von Canary Wharf einen Kontrast zu den umliegenden Hochhäusern aus Stahl, Beton und Glas.